Finale am 13.03.2009 in Gottmadingen:
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Gottmadingen |
1873 |
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SVG Konstanz |
1759 |
3½ |
½ |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
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1 |
5 |
Steiger,Wolfgang |
2173 |
9 |
Johne,Florian |
1691 |
1 |
0 |
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2 |
9 |
Bayer,Erwin,Dr. |
1873 |
14 |
Schmid,Joachim,Dr. |
1775 |
1 |
0 |
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3 |
12 |
Kunkel,Helmut |
1826 |
10 |
Redlich,Bernd |
1832 |
1 |
0 |
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4 |
16 |
Schweitzer,Tobias |
1621 |
18 |
Roth,Johann |
1739 |
½ |
½ |
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Nachdem Gottmadingen in den ersten beiden Runden kampflos weitergekommen ist, musste man zum Halbfinale nach Pfullendorf. Da die Pfullendorfer ebenso wie Gottmadingen nicht ihre stärksten Spieler aufbieten konnten, kam es zu interessanten Partien und Gottmadingen konnte die Begegnung für sich entscheiden:
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Pfullendorf |
1900 |
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Gottmadingen |
1750 |
1½ |
2½ |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
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1 |
9 |
Herrmann,Joachim |
1877 |
9 |
Bayer,Erwin,Dr. |
1873 |
0 |
1 |
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2 |
3 |
Mayer,Roland |
2153 |
12 |
Kunkel,Helmut |
1826 |
1 |
0 |
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3 |
12 |
Mayer,Walter |
1733 |
16 |
Schweitzer,Tobias |
1621 |
0 |
1 |
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4 |
10 |
Hammer,Wolfgang |
1839 |
19 |
Kupprion,Richard |
1678 |
½ |
½ |
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1. Schindler - Steiger 1 - 0
2. Hahn - Bayer 1 - 0
3. Mayer R. - Schweitzer 1 - 0
4. Kostelecky - Dawidow 1 – 0
GESAMT 4 - 0
Gottmadingen – Konstanz 2:2
1. Steiger, W. - Cepo T. 1 - 0
2. Bayer, E. - Frommherz S. 0 - 1
3. Schweitzer T. - Redlich B. 0 - 1
4. Davidow O. - Löhr F. 1 -0
GESAMT 2 - 2 Berliner Wertung 5 - 5
Gleichstand nach Berliner Wertung, deshalb Blitzendscheid:
1. Steiger, W. - Cepo T. 1 - 0
2. Bayer, E. - Frommherz S. 0 - 1
3. Schweitzer T. - Redlich B. 1 - 0
4. Davidow O. - Löhr F. 0 - 1
GESAMT 2 - 2 Berliner Wertung 6 - 4 – im Blitzentscheid kommt die Berliner Wertung nicht zum Tragen, somit erneuter Blitzentscheid am 23.2.:
1. Steiger, W. - Cepo T. 1 - 0
2. Bayer, E. - Frommherz S. 0 - 1
3. Schweitzer T. - Redlich B. 1 - 0
4. Davidow O. - Löhr F. 0 - 1
GESAMT 2 - 2
3. Blitzentscheid
Gottmadingen - Konstanz
1. Steiger, W. - Cepo T. 1 - 0
2. Bayer, E. - Frommherz S. 1 - 0
3. Schweitzer T. - Redlich B. 0 - 1
4. Davidow O. - Löhr F. 1 - 0
GESAMT 3 - 1
=> Gottmadingen ist weiter
Steißlingen 2 – Gottmadingen 2:2
Leider fand einer der für diese Runde vorgesehenen Spieler nicht das Spiellokal in Steißlingen und so mussten die Gottmadinger gleich einem 0:1 Rückstand hinterher laufen. Tobias Schweitzer verlor seine Partie relativ schnell und so stand es 0:2. Wolgang Steiger und Mario Zinser an den Brettern 1 und 2 mussten also gewinnen, um auszugleichen. Wolfgang erreichte ein Turmendspiel mit einem Mehrbauern, das er gewinnen konnte. Mario Zinser hatte es mit Klaus Zeiler zu tun, einem ehemaligen Mannschaftskollegen aus vergangenen gemeinsamen Engener Zeiten. Mario siegte letztendlich und Gottmadingen ist so wieder aufgrund der Berliner-Wertung eine Runde weiter.
Radolfzell – Gottmadingen 2:2
Brett 1: Thomas Isele (1939) – Wolfgang Steiger (2159) remis
Brett 2: Reinhard Welsch (1944) – Volker Horn (1928) remis
Brett 3: Michael Vogler (1772) – Erwin Bayer (1886) 0:1
Brett 4: Christian Opiz (1951) – Tobias Schweitzer (1551) 1:0
Zum Mannschaftspokal des Bezirks Bodensee haben sich 12 Mannschaften angemeldet. Da im KO-System gespielt wird, haben 4 Mannschaften ein Freilos bekommen und 8 Mannschaften wurden gegeneinander gelost. Die Schachfreunde Gottmadingen hatten das „Glück“, dass sie spielen durften. In der ersten Runde musste man gegen den SK Radolfzell antreten. Gespielt wird im Mannschaftspokal mit Vier-Mannschaften, wobei die Gäste an Brett 1 und 4 die weißen Steine haben und an Brett 2 und 3 die schwarzen. Die Mannschaftsaufstellung ist jeweils frei wählbar. Gottmadingen trat nach der aktuellen Rangliste an, während Radolfzell eine taktische Aufstellung wählte. Was im Nachhinein vielleicht ein Fehler war.
Die Gottmadinger traten mit der Nr. 5, 7, 8 und 17 der Rangliste an, während Radolfzell beinahe in Bestbesetzung antrat (1, 3, 5 und 2 der Rangliste). Am vierten Brett hatte Tobias Schweitzer nicht gerade einen leichten Gegner erwischt. Auf Grund der taktischen Aufstellung von Radolfzell musste der Gottmadinger gegen die Radolfzeller Nr. 2 Christian Opiz antreten, der genau 400 (sic!) DWZ-Punkte mehr hat. Dennoch schlug Tobias Schweitzer sicher hervorragend. Er konnte lange Zeit eine ausgeglichene Stellung halten. Schließlich verlor er aber doch einen Bauern und geriet in eine recht schwierige Stellung, in der er dann letztendlich eine einfache taktische Wendung übersah und aufgeben musste.
Diesen Verlustpunkt konnte Erwin Bayer an Brett 3 jedoch wieder ausgleichen. Mit den schwarzen Steinen erlangte er im Angenommenen-Damengambit eine druckvolle Stellung, die er nach und nach ausbauen konnte und schließlich routiniert zu Ende führte. Damit war der Vorteil bei Gottmadingen, da nach Berliner Wertung das Rang höhere Brett mehr zählt. Den Schachfreunden aus Gottmadingen reichten nun also 2 Unentschieden an den Bretter 1 und 2.
Danach sah es aber zunächst gar nicht aus, denn an Brett 2 spielte Volker Horn eine leichtsinnige Variante und geriet stark unter Druck. Schließlich verlor er einen Bauern und hatte eine passive Stellung. Sein Gegner Reinhard Welsch spielte anfangs taktisch klug, machte dann aber wohl den strategischen Fehler, sich zu passiv zu verhalten und so konnte der Gottmadinger seine Figuren entwickeln und hatte mit dem Läufer gegen den Springer gewissen Vorteile. Die Partie war allerdings so dynamisch, dass beide Spieler immer wieder Chancen hatten. Am Ende konnte Volker Horn in ein Endspiel abwickeln mit Turm, Läufer und Bauer gegen Turm und 4 Bauern. Diese Stellung war nach knapp 6 Stunden erreicht und angesichts der vorgerückten Stunde und der geringen Erfolgsaussichten einigte man sich auf Remis.
Am ersten Brett hatte Gottmadingen einen nominellen Vorteil. Wertungszahlen sind aber oft nur ein ungefährer Anhaltspunkt und Thomas Isele, der Gegner von Wolfgang Steiger, ist als junger aufstrebender Spieler sicherlich eher etwas besser einzuschätzen, als seine derzeitige Wertungszahl vermuten lässt. Wolfgang Steiger konnte als Weißer schnell Initiative ergreifen und erreichte eine vorteilhafte Stellung. Sukzessive baute er seinen Angriff aus, konnte aber den entscheidenden Durchschlag nicht erreichen und bekam ein Turmendspiel mit einem Bauern mehr. In diesem knetete er seinen Gegner einige Züge ohne einen klaren Vorteil herauszuspielen. Die Partie endete schließlich gleichzeitig mit der Partie an Brett 2 remis, nachdem die Radolfzeller an beiden Brettern Remis angeboten und damit quasi das Pokalspiel aufgegeben hatten.
Schließlich waren alle Beteiligen froh, dass der lange Freitagabend nach 6 Stunden endlich ein Ende gefunden hatte. Und zudem ein für Gottmadingen glückliches Ende.